Klare Worte in unsicheren Zeiten. Von der Korrespondentin zur Zeitzeugin
Mit dem russischen Angriff auf die Ukraine wurde die SRF-Korrespondentin Luzia Tschirky über Nacht zur Kriegsreporterin und stand vor der grundlegenden Frage: Wie berichtet man über einen Krieg, in dem die Rollen von Angreifer und Angegriffenen eindeutig sind? Luzia Tschirky benannte den Krieg und die Verantwortlichen beim Namen. Ihre Berichterstattung ist geprägt von Nähe zu den Menschen, journalistischer Genauigkeit und einer klaren Sprache mit Haltung.
«Es gab für mich keinen anderen Weg, als Haltung zu zeigen.»
Luzia Tschirky wurde mit 28 Jahren die jüngste SRF-Auslandkorrespondentin und die erste Frau, die für SRF nach Russland entsandt wurde. Sie lebte von 2019 bis 2022 in Moskau, war am Tag des russischen Überfalls in Kyjiw und berichtet regelmässig über den Krieg. 2021 wurde sie zur «Schweizer Journalistin des Jahres» gewählt, 2022 zur «Reporterin des Jahres». Heute ist sie als Autorin und Expertin für die Ukraine, Russland und Belarus tätig und lebt in der Schweiz.
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Die Zahl der Teilnehmer:innen ist auf 80 Personen begrenzt. Die Anmeldungen werden in der Reihenfolge des Eingangs berücksichtigt. Bei Abmeldungen bis vier Wochen vor Symposiumsbeginn werden 50% der Seminarkosten in Rechnung gestellt. Danach ist der volle Betrag zu entrichten, wenn keine Ersatzteilnehmer:in genannt wird.
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